Spezialitäten bei deutschen Folienblättern: Unterschied zwischen den Versionen
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<div style="float: right;margin-left: 3%;margin-bottom:5%;"><div class="mw-drop-shadow-soft style="margin-bottom: 3%;">[[File:Markierung DS ur s+w.jpg|x65px|DS ur w+s]]</div><br>DS ur w+s</div> | <div style="float: right;margin-left: 3%;margin-bottom:5%;"><div class="mw-drop-shadow-soft style="margin-bottom: 3%;">[[File:Markierung DS ur s+w.jpg|x65px|DS ur w+s]]</div><br>DS ur w+s</div> | ||
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<div style="float: right;margin-left: 3%;margin-bottom:5%;"><div class="mw-drop-shadow-soft style="margin-bottom: 3%;">[[File:FB Stanzung (Bund FB 35).jpg|x150px| | <div style="float: right;margin-left: 3%;margin-bottom:5%;"><div class="mw-drop-shadow-soft style="margin-bottom: 3%;">[[File:FB Stanzung (Bund FB 35).jpg|x150px|Stanze bei FB 35]]</div><br>Stanze am linken Rand bei FB 35</div> | ||
Stanzungen, oft in Abgrenzung zur Perforationsstanzung bei [[Markenheftchen]] und Markenstanzung bei selbstklebenden Marken auch nur ''Stanze'' oder ''Schlitze'' genannt, werden durch ein Werkzeug gesetzt, welches zur Fixierung der Druckbögen dient. Es entstehen 3-4 deutlich sichtbare Einkerbungen des Papiers in der Nähe des zumeist seitlichen Randes, die normalerweise im abgeschnittenen Teil des Druckbogens liegen. | |||
Dieses Phänomen kommt teils in etwas anderer Ausprägung manchmal auch bei modernen Markenheftchen mit selbstklebenden Marken vor. | |||
==Plattenfehler== | ==Plattenfehler== | ||
<div style="float: right;margin-left: 3%;margin-bottom:5%;"><div class="mw-drop-shadow-soft style="margin-bottom: 3%;">[[Datei:Bund FB 111 PLF I (F6).jpg|125px|PLF I (F6)]]</div><br>[[Bund FB 111|FB 111 PLF I]]</div> | |||
[[Plattenfehler]] bleiben auch beim Druck von Folienblättern nicht aus und es sind bereits [[:Kategorie:Bund_FB_Plattenfehler|eine ganze Menge]] bekannt geworden. {{-}} | |||
==Weitere Spezialitäten== | ==Weitere Spezialitäten== | ||
Mittlerweile sind auch die schon von den [[Chromoluxkarton|Chromolux MH]] her bekannten '''[[Randziffern]]''' aufgetaucht. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die [[Herstellung von Folienblättern]] ebenfalls automatisiert auf [[Endlosbahn|Papier-Endlosbahnen]] erfolgt und auch hier diese Ziffern zur Kontrolle des Papierverbrauchs aufgedruckt werden. | <div style="float: right;margin-left: 3%;margin-bottom:5%;"><div class="mw-drop-shadow-soft">[[File:Folienblatt RZ (rechts) Beispiel.jpg|400px|Randzifferfragmente bei Folienblatt]]</div><br>Randzifferfragmente rechts</div> | ||
Mittlerweile sind auch die schon von den [[Chromoluxkarton|Chromolux-MH]] her bekannten '''[[Randziffern]]''' aufgetaucht. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die [[Herstellung von Folienblättern]] ebenfalls automatisiert auf [[Endlosbahn|Papier-Endlosbahnen]] erfolgt und auch hier diese Ziffern zur Kontrolle des Papierverbrauchs aufgedruckt werden. | |||
Randziffern können sowohl am linken als auch am rechten Rand eines Folienblattes auftreten. | |||
[[Kategorie:Folienblätter]] | [[Kategorie:Folienblätter]] | ||
Aktuelle Version vom 8. August 2026, 12:38 Uhr
Druckraster
Die Deutsche Post vergibt Druckaufträge heutzutage an vier Druckereien, die Bundesdruckerei, Bagel Security-Print, Royal Joh. Enschedé und Giesecke+Devrient. Diese drucken teilweise dieselben Ausgaben, wobei unterscheidbare Details entstehen, welche den einzelnen Häusern auch ohne den Matrixcode auszulesen klar zugeordnet werden können. Dies ist neben unterschiedlichen Verpackungsaufklebern in der Hauptsache der Druckraster der Markenfarben.

Die Bundesdruckerei nutzt ein 45°/45° Druckraster.

Bagel Security-Print nutzt ein 75°/15° Druckraster.

Royal Joh. Enschedé nutzt ein 15°/75° Druckraster.

Giesecke+Devrient nutzt ein 45°/45° Druckraster.
Das Bund FB 113 zum Beispiel wurde in allen vier Druckereien produziert und hat dementsprechend vier Untertypen mit unterschiedlichen Merkmalen.
Meist wird hier die Farbe Magenta oder Gelb betrachtet, jedoch sollte zur eindeutigen Bestimmung immer angegeben sein, welche Druckfarbe ausschlaggebend ist.
Druckmarkierungen
Wie so oft bei der Briefmarkenproduktion bleiben auch bei Folienblättern öfter mal Druckmarkierungen auf den fertigen Produkten zurück. In diesem Fall sind es kleine Reste der Schnittmarkierungen auf der Folienblattdruckbahn, welche sich an den äußeren Rändern der Folienblätter finden lassen.
Dies war die erste Spezialität für die sich Sammler und Sammlerinnen bei Folienblättern interessierten. Zur Beschreibung werden Kürzel herangezogen, die ohne Erklärung sehr wahrscheinlich nicht entziffern werden können.
DS or w, MS ol w => Deckelseite oben rechts waagerecht, Markenseite oben links waagerecht.
MS ur w+s => Markenseite unten rechts waagerecht und senkrecht
Stanzungen
Stanzungen, oft in Abgrenzung zur Perforationsstanzung bei Markenheftchen und Markenstanzung bei selbstklebenden Marken auch nur Stanze oder Schlitze genannt, werden durch ein Werkzeug gesetzt, welches zur Fixierung der Druckbögen dient. Es entstehen 3-4 deutlich sichtbare Einkerbungen des Papiers in der Nähe des zumeist seitlichen Randes, die normalerweise im abgeschnittenen Teil des Druckbogens liegen.
Dieses Phänomen kommt teils in etwas anderer Ausprägung manchmal auch bei modernen Markenheftchen mit selbstklebenden Marken vor.
Plattenfehler
Plattenfehler bleiben auch beim Druck von Folienblättern nicht aus und es sind bereits eine ganze Menge bekannt geworden.
Weitere Spezialitäten
Mittlerweile sind auch die schon von den Chromolux-MH her bekannten Randziffern aufgetaucht. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die Herstellung von Folienblättern ebenfalls automatisiert auf Papier-Endlosbahnen erfolgt und auch hier diese Ziffern zur Kontrolle des Papierverbrauchs aufgedruckt werden.
Randziffern können sowohl am linken als auch am rechten Rand eines Folienblattes auftreten.

