Herstellung von Markenheftchen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Markenheftchen
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Mit dem [[Bund MH 20]] begann die vollautomatisierte Fertigung von Markenheftchen in der [[Bundesdruckerei]] in Berlin. Dies geschah mittels einer speziell dafür angefertigten Maschine(nstraße) der Firma Göbel in Darmstadt.
Mit dem [[Bund MH 20]] begann die vollautomatisierte Fertigung von Markenheftchen in der [[Bundesdruckerei]] in Berlin. Dies geschah mittels einer speziell dafür angefertigten Maschine(nstraße) der Firma Göbel in Darmstadt.


Die Heftchenmaschine war eine hochkomplexe Konstruktion, welche die bereits gedruckte und gezähnte [[Endlosbahn|Markenbahn]] mittig trennte, den [[Chromoluxkarton|Chromolux-Deckelkarton]] vorder- und rückseitig im Buchdruck bedruckte und diesen mit der gerade geschnittenen Markenbahnhälfte zusammenführte, den Heftchenblattrand zuschnitt und die Reste absaugte, dann beide zusammenklebte, den Deckel perforierte, den [[Zählbalken]] bei jedem 50. MH auf dem Deckel aufbrachte, die einzelnen Heftchen zuschnitt, dann faltete, und schließlich der ab ''Bund MH 20 c'' nun ebenfalls automatisierten Verpackung in [[Blister]]n zuführte.
Die Heftchenmaschine war eine hochkomplexe Konstruktion, welche die bereits gedruckte und gezähnte [[Endlosbahn|Markenbahn]] mittig trennte, die nicht zuverwendende Hälfte wieder aufrollte, den [[Chromoluxkarton|Chromolux-Deckelkarton]] vorder- und rückseitig im Buchdruck bedruckte und diesen mit der gerade geschnittenen Markenbahnhälfte zusammenführte, den Heftchenblattrand zuschnitt und die Reste absaugte, dann beide zusammenklebte, den Deckel perforierte, den [[Zählbalken]] bei jedem 50. MH auf dem Deckel aufbrachte, die einzelnen Heftchen zuschnitt, dann faltete, und schließlich der ab ''Bund MH 20 c'' nun ebenfalls automatisierten Verpackung in [[Blister]]n zuführte.


Bei Druckbeginn musste die Maschine zunächst fein-justiert werden. Dies geschah mittels [[Versuchsmarkenheftchen|Maschinenprobeheftchen]], an welchen man den etwaigen Versatz des Deckeldrucks und der eingeklebten Heftchenblätter ablesen konnte.
Bei Druckbeginn musste die Maschine zunächst fein-justiert werden. Dies geschah mittels [[Versuchsmarkenheftchen|Maschinenprobeheftchen]], an welchen man den etwaigen Versatz des Deckeldrucks und der eingeklebten Heftchenblätter ablesen konnte.


Das letzte Heftchen, welches auf der alten Heftchenmaschine gedruckt wurde, war das [[Bund MH 42]] im Jahr 2000. Danach wurde die Maschine verschrottet.
Das letzte Heftchen, welches auf der alten Heftchenmaschine gedruckt wurde, war das [[Bund MH 42]] im Jahr 2000. Danach wurde die Maschine verschrottet.